Spende deinen alten SkateStuff für Afghanistan!
02. September, 2010
bis zum 31.10. bei Mr.Wilson,Titus KS oder im Unity Shop abgeben
Zuwendung hilft
Zusammen mit Kooperationspartner Grünhelme e.V. hat die Münsteraner Initiative skate-aid jetzt den ersten Skateboardpark im Westen Afghanistans gebaut. Am 9. September 2010 wird die Anlage in Karokh (Provinz Herat) offiziell eröffnet.
Angegliedert an eine Schule des Grünhelme-Gründers Rupert Neudeck, soll der Skatepark 7.500 Kindern Abwechslung, Lebensfreude und ein wenig Leichtigkeit bringen. Lebensnotwendig im vom Terror, Krieg und Perspektivenlosigkeit geprägten Alltag, betont skate-aid-Initiator Titus Dittmann. Die Anlage entstand mit tatkräftiger Unterstützung der Menschen in Karokh. Dass sich jemand den Bedürfnissen der Kinder zuwendet, das habe man hier noch nicht erlebt, schildert Grünhelme-Projektleiter Zobair Akhi die positive Resonanz der Afghanen. Und unterstreicht die Bedeutung der Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort: „In einem Land, in dem scheinbar jeder gegen jeden kämpft haben wir gemeinsam etwas Großes geschaffen.“
Bretter für die Welt
Jetzt fehlt es den Kindern und Initiatoren noch an Ausrüstung für den Betrieb der Skateboardanlage. Das Skateboardunternehmen Titus unterstützt das Projekt und ruft seine Kunden vom 21. August bis 31. Oktober 2010 auf gebrauchte Skateboards und Zubehör in einem der bundesweit 37 Titus-Shops abzugeben. „Fast vergessene Stücke sind wahre Schätze für die Kinder und Jugendlichen in Afghanistan“, betont Dittmann, der seine Kunden bereits zum zweiten Mal zur Aktion „Skateboarder für Skateboarder“ aufruft. Im Januar 2009 hatte der Rollbrett-Pionier mit Logistikpartner DHL über zwei Tonnen gesammelte Skateboards und Zubehör nach Kabul verschifft und dort persönlich an das Projekt „Skateistan“ übergeben.
Die in Münster gebündelten Lieferungen stockt das Unternehmen dann noch mit einer Partie Skateboards auf. Jeder Titus-Shop steuert auch noch ein Komplettboard bei. „Uns geht es darum, unsere Kunden mit ihren Möglichkeiten einzubeziehen“, erklärt die Titus-Geschäftsleitung das Konzept. Dass die Idee fruchtet, haben die Macher bei der ersten Aktion erlebt: „Es kamen Kids in den Laden, die ihr neues Skateboard für die Kinder in Afghanistan stifteten, weil das alte ja auch noch taugt“, berichtet der 61-jährige.
Seine Leidenschaft fürs Rollbrettfahren half dem Querdenker Titus Dittmann einst, seinen Skateboard-Import für den Eigenbedarf zum marktführenden Großunternehmen auszubauen. Jetzt treibt sie den ehemaligen Studienrat an, weltweit zu helfen: In Krisengebieten überwindet er Grenzen, Krieg und Hunger durch die Jugendarbeit mit dem Skateboard. „Skateboarding kennt weder Grenzen noch Krieg, Hautfarbe oder Hass, arm oder reich: Skateboarding verbindet und wirkt insbesondere in der Orientierungsphase bei Jugendlichen extrem sinn- und identitätsstiftend“, weiß Dittmann, der die Projekte mit hohem persönlichem Einsatz in Krisenregionen unterstützt. Wo Kinder ohne Kindheit und Zuversicht zwischen Gewalt und Zerstörung aufwachsen müssen, treten sie Fremden zu Recht skeptisch gegenüber. „Doch jenseits sprachlicher und ethnischer Barrieren verschafft Skateboarding den vermeintlich unmöglichen Zugang zu Kindern und Jugendlichen“, so Dittmann. Gemeinsam mit verschiedenen humanitären Hilfsorganisationen bringt er Großes ins Rollen.
Von Mäuseautos und dem 8. Weltwunder
So auch in Afghanistan, wo der Hausmeister der Projektschule das ihm gänzlich fremde Skateboard liebevoll als „Mäuseauto“ bezeichnet. Der Bildungsminister der Provinz Herat sprach gar vom „8. Weltwunder“ als er den stattlichen Beton-Skatepark erstmals erblickte.
Die Kinder von Karokh zeigen laut skate-aid-Team erstaunliches Talent und vor allem Begeisterung über ihre neue Anlage: „Wir konnten von Tag zu Tag beobachten, wie das Selbstbewusstsein bei den Kindern wuchs, sie sich mehr zutrauten und einfach einen Riesenspaß hatten“. Ein seltenes Vergnügen am umkämpften und von vielen aufgegebenen Land am Hindukusch.
Anerkennung und Offenheit auf allen Seiten erfahren die Macher. Und freuen sich jetzt auf spendenwillige Titus-Kunden, die mit ihrer Spende die Hoffnung weiter ins Rollen bringen.
Ihr könnt euren alten Skatestuff (boards, Rollen, Achsen, Schoner, T-shirts,etc.) noch bis zum 31.10.2010 in der Skatehalle, bei Titus Kassel oder im Unity Shop abgeben.
Wir freuen uns auf euren stuff!
Geschrieben von Matze am 30. August, 2010 um 15:45 Uhr
3 Kommentare
guck ma hier
http://vimeo.com/15841377
http://vimeo.com/15841377
Geschrieben von Kahle am 7. November, 2010 um 19:21 Uhr
@???: hahaha, du bist ja so geil mann!
Geschrieben von !!! am 20. September, 2010 um 18:36 Uhr
Also weso sollte ich mein skate-stuff den geben der krig macht doch dan eh alles wieder in arsch…..:yo:
Geschrieben von ??? am 12. September, 2010 um 09:40 Uhr



















